"In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich,
dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt." 

Albert Camus


Am Ende meines Tunnels...

Seit ich mich erinnern konnte, hatte ich mich falsch gefühlt.

Ich fühlte mich fremd - mir selbst und neben anderen Menschen.
Schuldgefühle & Scham prägten mein Erleben.

So sehr ich an mir arbeitete, änderte sich dieses Lebensgefühl niemals grundlegend.

Zusätzlich hatte ich mit schweren körperlichen Einschränkungen zu tun:
Meinen Körper empfand ich als meinen Feind.


Ich war ruhelos,
suchte danach, was ich ändern müsste, damit es mir endlich gut gehen könnte.

Niemand fand den Kern meines Traumas, die Ursache meiner schweren Symptome

- trotz exzellenter Heiler, trotz Sitzungen durch die Gründer:innen der Methoden, in denen ich meine Ausbildungen absolviert habe.

 

Die Lösung fand ich schließlich ganz allein - in meinem Körper.

Denn ich spürte immer, dass da noch mehr sein musste:

Im Leben, und in mir.
Ich spürte, dass das, was ich lebte, nicht alles von mir sein konnte.

Ich machte mich auf den Weg, ohne zu wissen, wonach genau ich suchte.
Ich wusste lediglich, dass mein bisheriger Weg mich nicht genährt hatte.

Ich folgte akribisch den Spuren meines Körpers, hörte meinem Unterbewusstsein radikal zu.

Ich verband mich mit den Teilen von mir, die ich am Wenigsten mochte und am Meisten fürchtete.

Ich begegnete der Bodenlosigkeit meiner Angst und der Tiefe meines Schmerzes.
Ich ging durch dieses Tal - und manchmal hatte ich das Gefühl, es zerreiße mich.

Halt fand ich, erstmals, in mir selbst.

Ich fand zurück zu mir - allein.

Es war teils sehr dunkel um mich,
doch ich folgte meinem Stern & fand mein Leuchten:
Das unbesiegbare Licht in mir.

Auf deinem Weg zurück zu dir kann ich dich (beg)leiten, und dir Abkürzungen zeigen.
Deine Geschichte ist ganz anders als meine -
doch Dunkelheit haben viele von uns erlebt.

Ich leuchte dir den Weg.
DU BIST NICHT ALLEIN.